Ostwestfälischer Turngau
Montag, 11.11.2019, 22:08:38
Spannender Auftakt der westfälischen Ligaturnerinnen

Mit Spannung starteten am 6./7. April die westfälischen Ligaturnerinnen in ihre neue Liga-Saison. In welcher Besetzung würden die Mannschaften in den vier Ligaklassen antreten?
Wie sieht es zu diesem frühen Termin mit der Wettkampfform aus? Das waren in allen vier Ligaklassen die beiden hauptsächlichen Fragen

Oberliga

In dieser höchsten Ligaklasse gab es bis zur letzten Übung ein hartes Kopf-an-Kopfrennen um den Sieg, den schließlich mit einem halben Punkt die KTV Dortmund vor dem VTB Siegen für sich verbuchen konnte.
Dahinter hielten weitere Zweikämpfe die Zuschauer in Atem:
TV Ibbenbüren (149,95) gegen SC Nordwalde (148,20); SF Birkelbach (143,85) gegen KTV Alt Ravensberg (143,80); KTV Dtemold (141,25) gegen TuS Freckenhorst (140,15).

Verbandsliga

Hier machte der TVE Greven deutlich, dass er den Aufstieg in die Oberliga anpeilt.

Mit 160,65 verwies er die Mannschaft der KTV Bielefeld (155,25) klar auf den zweiten Platz. Mit bereits zehn Punkten Abstand folgte die KTV Alt Ravensberg (145,20), die ebenso wie die nachfolgenden Mannschaften kaum Chancen hat, in den Kampf um die Spitze einzugreifen. Hier wird es aber ein heftiges Gerangel um die weitere Rangfolge geben, da beispielsweise drei Mannschaften innerhalb von drei Zehntelpunkten liegen.

Landesliga 1

Ein ähnliches Bild zeichnet sich in der LL1 ab, wo mit der KTV Dortmund (148,45) und dem SCA Ochtrup (146,90) zwei Mannschaften schon jetzt vorweg marschieren. Der Letmather TV kann mit 146,30 Punkten noch Anschluss halten, während die Mannschaften auf den Plätzen 4 bis 8 alle im Bereich von 130 Punkten liegen.

Landesliga 2

In dieser Einstiegsklasse bestätigte der TuS Wüllen seine Leistung vom Aufstiegswettkampf und setzte sich mit 151,50 Punkten gleich an die Spitze vor der Mannschaft der KTV Bielefeld, die ihm mit 149,25 Punkten dicht auf den Fersen bleiben wird. Den dritten Platz erturnte sich der TSV Schloß Neuhaus. Danach wird es weiter spannend zugehen, denn auch hier liegen die Mannschaften teilweise nur um Zehntelpunkte auseinander.

Text: H.-J. Dörrer

Entnommen aus dem Westfalenturner Nr. 5 Mai 2019