Ostwestfälischer Turngau
Mittwoch, 17.08.2022, 05:56:52
IDTF Berlin: Gold für Sonja Mazur

Alle vier Jahre finden die wichtigsten Wettkämpfe des Jahres für die Rhythmische Sportgymnastik beim Deutschen Turnfest statt. So auch in diesem Jahr. Alle westfälischen Gymnastinnen ab 12 Jahren konnten sich in ihrer Altersklasse mit den besten Gymnastinnen aus ganz Deutschland messen.

Für das beste Ergebnis aus westfälischer Sicht sorgte am Donnerstag Sonja Mazur vom SC Grün-Weiß Paderborn. Nachdem die Ausnahmegymnastin im Mehrkampf der Deutschen Jugendmeisterschaft in der Juniorenleistungsklasse 13 noch den sechsten Platz belegte, konnte sie im Finale mit dem Band ihre gesamte Konkurrenz hinter sich lassen.

Während die Gymnastinnen aus den Bundesstützpunkten in ihren Übungen mit vielen gerätetechnischen Fehlern zu kämpfen hatten, turnte Sonja ihre Kür stabil und ohne größere Fehler und erkämpfte sich damit die Goldmedaille.

Weitere starke Leistungen

Auch Michelle Schewalje von der Schwerter TS erkämpfte sich in der Juniorenleistungsklasse 15 Jahre zwei der begehrten Finalplätze. Dort erreichte sie mit dem Ball Platz acht und mit den Keulen Platz sieben. In den Wettkampfklassen sorgten Clarissa Eichwald (TG Münster) und Jana Albrecht (TSVE Bielefeld) für die besten Ergebnisse. Nach einem langen Wettkampf mit 117 Teilnehmerinnen in der Freien Wettkampfklasse schaffte Clarissa Eichwald auf Platz sieben und Jana Albrecht auf Platz 10. Beide zeigten besonders in der Übung mit den Keulen ihr körper- und gerätetechnisches Können und qualifizierten sich mit diesem Gerät für das Finale. Dort konnte Jana Albrecht sich noch einmal steigern und kam auf den zweiten Platz. Clarissa Eichwald wurde Siebte.

Auch bei den Gruppen konnte der WTB punkten. In der Freien Wettkampfklasse der Gruppen erkämpfte sich das Team des TSVE Bielefeld in der Qualifikation das Ticket fürs Finale.
Dort zeigten die insgesamt sechs Gymnastinnen ihre Kür mit fünf Reifen nahezu fehlerfrei. Alle Höchstschwierigkeiten der Gerätewechsel und Elemente der Zusammenarbeit gelangen ohne Geräteverluste. Somit erreichte die Gruppe knapp hinter der Mannschaft aus dem Bundesstützpunkt Bremen den zweiten Platz.

Kristina Scheibner

Entnommen aus dem Westfalenturner Nr. 7 Juli/August 2017